Die Klassen 9a und 9c verbrachten vom 13. bis 17. April eine abwechslungsreiche Klassenfahrt in Berlin, während die 9b zeitgleich die britische Hauptstadt London erkundete. Nach der Ankunft ging es abends in den Club „Matrix“, wo ausgelassen gefeiert wurde. Bei so viel Bewegung blieb der Hunger nicht aus, sodass ein anschließender Mitternachtssnack nicht fehlen durfte.
Am nächsten Tag ging es auf einen Stadtrundgang durch die Hauptstadt. Zufällig fiel dieser mit dem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammen, was zu einem erhöhten Polizeiaufgebot führte. Für die Jugendlichen war dies ein unerwartetes Erlebnis – besonders die zahlreichen Hubschrauber sorgten für große Begeisterung. Im Anschluss tauchten die Klassen im Deutschlandmuseum tief in die Vergangenheit ein und erhielten spannende Einblicke in die deutsche Geschichte.
Bei bestem Wetter fand am Mittwoch der Besuch der Kuppel des Bundestags statt, von der aus sich ein beeindruckender Blick über Berlin bot. Danach setzten sich die Klassen in der „Topographie des Terrors“ intensiv mit der NS-Zeit auseinander. Ein besonderes Highlight stellte der Besuch des Friedrichstadt-Palasts dar: Die spektakuläre Show begeisterte mit atemberaubender Akrobatik, kunstvollen Choreografien und aufwendig gestalteten, farbenprächtigen Kostümen.
In Kreuzberg erlebten die Schülerinnen und Schüler eine Tour rund um Streetart und Graffiti. Dabei lernten sie, die Stadt aus einer völlig neuen Perspektive zu betrachten, und entdeckten unterschiedlichste Formen urbaner Kunst. Anschließend gingen sie selbst auf Erkundungstour, suchten gezielt nach Tags, Bombings und weiteren Graffiti-Arten und setzten ihre Eindrücke kreativ in eigenen TikTok-Videos um.
Nach dem Frühstück am letzten Tag hieß es schließlich Abschied nehmen. Mit vielen neuen Eindrücken und unvergesslichen Erlebnissen im Gepäck traten die Klassen die Heimreise an.
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